Ein Wochenende geprägt durch tanzen... und essen.
Samstag Abend war
der letzte Abend von Anna und mir im Asrama Pada Dita und der begann mit einem
kranken Benedict, dem Plan mit dem Staff Bier zu trinken und lauter Musik. Die
Burschen waren ebenfalls in Feierlaune und so wurde kurzerhand eine Disco im Asrama
eröffnet. Ein Haufen gut gelaunter Menschen, die auf einer staubigen Straße
tanzen.
Das Tanzen ist
genauso wie die Musik, einfach anders als Zuhause, aber mega lustig. So lange
du dabei lachst, ist es ziemlich egal wie du dich bewegst. Nichts desto trotz
haben uns die Kinder ein paar Moves gezeigt. Obwohl das alles unter dem
Sternenhimmel statt gefunden hat, war es sau heiß und ich wurde ziemlich
schnell müde. Irgendwann musste sogar die Straße gegossen werden, weil es zu
sehr staubte. Unsere Füße hatten im Anschluss eine traumhafte Farbe.
Von Jo wurden wir
dann von der Tanzfläche weitergeführt zur Geburtstagsparty von Hiero, der
seinen 16ten Geburtstag im kleinen Kreis nachfeierte. Es gab einen Sitzkreis
mit ca 10 Jungs und 3 Gitarren. Die meisten Kinder hier lieben Musik und einige
sind wirklich gute Gitarrenspieler. Nach dem auf drei Sprachen gesungen wurde,
gab es Milch und Kekse und ein großes Fotoshooting.
Am Ende konnte ich kaum
noch lächeln und ich denke Anna und Fred ging es ähnlich.
Mit vielen
Handschlägen ging es dann zurück zum Haupthaus wo wir das Bier gelagert hatten.
Leider waren wir
später dran als gedacht, so dass der Staff warten musste. Irgendwann um zwei
Uhr herum ging es dann für uns ins Bett, nachdem wir mit zwei Kindern noch
angeregt geplaudert haben.
Der Sonntag begann,
mit zu wenig Schlaf, um 7°° mit der Morgenmesse. Wie es nicht anders sein
konnte, gab es strahlend blauen Himmel am letzten Tag. Der wurde gemütlich
verbracht mit Volleyball spielen, Film schauen mit den Kindern und Gitarren
Unterricht. Benedict fuhr zu Mittag ins Krankenhaus und hält damit unsere
Strähne aufrecht - 5 Krankenhausbesuche, bis jetzt.
Für Anna und mich hieß es ein letztes Mal packen und so verlief der Sonntag ruhig. Jeder weiß natürlich wann man am liebsten umzieht. Richtig- am Abend, wenn man schon so müde ist, dass man einfach nur noch schlafen will und es so dunkel ist, wo die Mücken am liebsten zum Vorschein kommen.
Für Anna und mich hieß es ein letztes Mal packen und so verlief der Sonntag ruhig. Jeder weiß natürlich wann man am liebsten umzieht. Richtig- am Abend, wenn man schon so müde ist, dass man einfach nur noch schlafen will und es so dunkel ist, wo die Mücken am liebsten zum Vorschein kommen.
Nach dem Abendessen
wo wir eine kleine Dankesrede veranstalteten und uns von all den anwesenden
Burschen verabschiedeten ging es los Richtung Asput
(Asrama Puteri).
Dort
hatten die Patres mit dem Abendessen auf uns gewartet und sogar extra zwei
Hühner geschlachtet. Also hieß es ein zweites Mal
Abendessen.
Gut dass
Fred mit war, alleine hätten Anna und ich all das Essen niemals geschafft.
Im
Hintergrund hörten wir dann wie Geburtstagslieder gesungen wurden. Der
17te Geburtstag von einem Mädchen aus
dem Asrama.
Guter
Dinge und mit dem Ziel, möglichst bald auf unsere Zimmer zu können, gingen wir
hin.
Das Ganze
war ein Spektakel, das einer Hochzeit nahe kommt. Wir kamen gerade rechtzeitig
zum Tortenfüttern, welches von einem uns bekannten Gesicht, aus Pada Dita,
moderiert wurde.
Nachdem
Tortenfüttern gab es - ENDLICH - Abendessen. Gut, denn sonst wäre ich ja
verhungert. Anstandshalber mussten wir uns etwas zu essen nehmen und wir
bemühten uns in unseren Bäuchen noch etwas Platz zu finden.
Bei viel
zu lauter Musik - meiner Meinung nach - fingen dann ein paar Kids an zu tanzen.
Gut, dass wir am Tag zuvor gelernt haben wie es geht. So wurde die Tanzsession
von gestern fortgeführt.
Wobei die
Mädchen uns klar machten, dass einige moves für Frauen nicht angebracht sind.
Nach einiger Zeit begann dann auch eine Line Dance Session. Bin gespannt wie
lange es dauert, bis ich das drauf habe.
Anna und
ich waren ziemlich erschöpft und um elf schafften wir es dann uns von der
Gesellschaft zu trennen und in unsere Zimmer zu gehen.
Koffer
auspacken oder tot ins Bett fallen....
Weil ich
nicht am nächsten Morgen vor einem vollen Koffer aufwachen wollte, fing ich mit
dem Gröbsten an. Und fiel dann tot ins Bett.
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| mein neues Reich |
Die
Mädels sind super nett und das Tanzen hat echt Spaß gemacht und ich habe in
meinem kleinen aber feinen Zimmer super gut geschlafen. Dennoch habe ich zu
wenig ausgepackt gehabt und musste vor der Messe, die hier um 6:00 ist, noch
einiges an Gewand auspacken.
Das Zimmer hat einen kleinen Tisch, einen Sessel, ein Bett und einen abschließbaren Kasten, also alles was man braucht. Und herrlicher weise.... ist es bunt.
![]() |
| und schon fühlt man sich wie zu Hause |
Die Messe
wird hier nicht in einer kleinen Kapelle sondern in der Kirche vom Bezirk gehalten. Etwa 70 Leute haben der
Messe beigewohnt. Es ist ein komplett anderes Gefühl hier die Messe zu feiern.
In Pada
Dita hast du jeden morgen tiefe Stimmen singen gehört und jetzt hauptsächlich
feine hohe.
Im
Anschluss gehts jetzt für mich in die Schule. Diese Woche wird durchgestartet.
Werde
schauen, dass ich mir gleich einen Stundenplan besorge, damit ich ein bisschen
planen kann.



Hallo Anja,
AntwortenLöschenhab grad das Family Foto entdeckt von dem du mir auch eines geschenkt hast. :) Mich tät interessieren was auf den Karten drauf steht. (Feierabend......)
Umarmung Andrea
Die anderen Karten haben sich so angesammelt, bzw sind Andenken an Freunde. Außerdem habe ich gerne Sachen an den Wänden. Da ist sowohl das ÖGS Alphabet dabei, als auch Wünsche für das Jahr.
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