Sonntag, 21. Februar 2016

so frei wie noch nie


Mein allerliebstes Grashüpferchen hat mich Anfang Februar besucht und ein bisschen Abwechslung in den Alltag gebracht.
Ein bisschen Österreich nachdem ich nun schon mehr als fünf Monate mit diesen verrückten Deutschen zusammen wohne - herrlich.
Und nicht zu jedem Moment zwischen Deutsch und Indonesisch wechseln zu können, war ziemlich ungewohnt. So habe ich Kathi einige Male angesprochen Ayo mari pergi und war verwundert wenn keine Antwort kam.

Mit ihren 90-60-90 Maßen (ihwg) war es natürlich klar was ihr Kosename wird. Barbie.
Ach wie schön, jetzt ist Anna nicht mehr die einzige Barbiepuppe.
Sobald man blonde lange Haare hat und weiß, ist dein Spitzname schon festgelegt.


Aber darum soll es eigentlich gar nicht gehen in dem Blogeintrag. Es soll um den Tag gehen wo mein Handy verschwunden ist, ich über Klippen zu einem Strand geklettert bin, einen Tag lang auf Schweinen im Regen geritten habe und einfach nur glücklich war.

Zusammen mit vier Lehrern von der SMA - wer jetzt noch nicht weiß was das ist, hat noch einiges zum Nachlesen- haben wir einen Ausflug in Kodi gemacht. Kodi ist ein Teil von Westsumba und hat ziemlich viele berühmte besuchenswerte Plätze.
Es ging in der Früh bei Sonnenschein von Waitabula aus los und nach zwei Stunden, einigen Straßen, die in Österreich nicht mehr als Straßen bezeichnet werden würden, und Feldwegen blieben wir am Waldrand stehen.
Mit Sack und Pack, ausgestattet in idealer Wanderkleidung - Flipflops und Badehosen - ging es nun in den Wald und immer weiter abwärts bis es schließlich zu einem Kletterpfad wurde.
Flip Flops und Kleidersack wurden zurück gelassen und dann ging es hinunter. Man konnte schon das verlockende Blau des Meeres sehen und die Wellen rauschen hören.
Als ich noch oben war konnte ich die anderen bereits unten lachen hören und fotografierte von oben auf sie herab. 
Der erste Blick war ja schon ganz schön aber erst auf der Hälfte der Höhe konnte ich dann den Strand in seiner ganzen Schönheit sehen.




Es war wie in Narnia. Ein Durchgang aus Stein mitten am Strand.
(Mein Grashüpferchen hat schon den echten Narnia Strand in New Zealand gesehen, aber der hier hat ihr besser gefallen. )


Ich weiß gar nicht welche Worte ich verwenden soll um euch diesen Strand zu beschreiben. Damit ihr auch ein Gefühl dafür bekommt wie unglaublich es dort ist.
Kein einziges Stück Müll. Keine anderen Menschen. Weißer feiner Sand. Türkises Meer. Sandbänke und riesige Wellen.

So frei wie dort habe ich mich noch nie gefühlt.
Und diesen Moment wo ich einen Traumstrand in Wirklichkeit gesehen habe werde ich nie wieder vergessen.

Ich habe außerdem erkannt wie dumm Fotografen sind.
Es ist viel wichtiger den Moment zu erleben, als ihn einzufrieren.

und deswegen nur knipsiedipsie ohne iwas 

einer der besten Momente meines Lebens

tadaaa