Dienstag, 5. Juli 2016

Irgendwo in der Nähe von Surakarta

Nach Yogya konnten wir die Prozentzahl wieder senken. Inzwischen sind wir bei 22 %.
Also beginnt ein angenehmer Abend mit Kuschel decken und mit Stille. Weil die CD die vorher in Dauerschleife gelaufen ist, endlich Pause hat.

Während Anna und ich in typischem Mädchen Quatsch über Liebe, Gefühle und Typen aufgehen ist es dunkel geworden und bis jetzt sind wir staufrei unterwegs.

Vorher als wir durch Yogya durchgefahren sind, wäre ich am liebsten ausgestiegen, aber jetzt mit all den Lichtern, bin ich wieder guter Dinge.

Als nächstes präsentieren wir.....
Ein Sleepover bei Avy

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Indonesischen Artikel, den ihr sicher allesamt verstanden habt. Anna und ich haben in Jakarta neue Freunde gefunden von der Katholischen Jugend dort. Avy und Agatha. Die haben uns ja auch noch bis zum Bahnhof gebracht.

Avy ist dann auch nach Yogya gekommen und wollte uns noch einmal treffen, also wurde mehr chaotisch als geplant und eigentlich auch etwas gegen meinen Willen ein Sleepover veranstaltet, an unserem letzten Abend im Wisma.
Nachdem ich um Erlaubnis gebeten habe, hatte ich mal wieder Zeit Tagebuch zu schreiben.
Weil man im Wisma selten alleine ist, bekam ich schnell Gesellschaft und, noch besser, Schokolade. Delizios.

Irgendwann ungefähr zwei Stunden nach der vereinbarten Zeit tauchte Avy dann auf. Mit Sack und Pack und zwei Cousins ging es dann los, eine halbe Stunde vorm Abendessen. Anna und ich werden verhungern.

Durch die Straßen Yogyas ging es dann im Vergleich zu Jakarta zügig voran und so kurvten wir dahin. Bis wir bei einem Freund anhielten. Der uns natürlich prompt auf Englisch angeblabbelt hat und wo ich dann dreist behauptete nur ein bisschen Indonesisch zu können.

Oh was haben wir gelacht vor allem wegen den Indonesischen Zwischen Kommentaren des Freundes.
Irgendwann setzten wir unsere Reise fort und kamen immer näher an unser Ziel. Nächster Halt Kirche. Als mir Avy gesagt hat, dass wkr nachher in die Kirche gehen um zu beten, habe ich definitiv nicht erwartet eine grüne Kirche ohne Mauern vorzufinden und direkt daneben einen Hindu Tempel der zur Marienanbetung verwendet wird zu sehen.

Aber dann war das eben der Fall und ich war wirklich erstaunt. Der Tempel war mit Kerzen hell erleuchtet und direkt daneben gab es heiliges Trinkwasser zur Fuswaschung oder ähnliches. Dieser Tempel ist ein Wallfahrtsort in Indonesien und - so habe ich mir sagen lassen-  fur alle Religionen interessant.
Im Anschluss musste natürlich noch ein Rosenkranz erworben werden und weiter gings.
Endstation... Avys Großfamilie.
Als Avy die ganze Woche gedrängt hat, dass wir bei ihr schlafen, konnte ich es nicht ganz verstehen, aber an dem Abend wurde es mir wieder klar. Es ist einfach etwas Besonderes Bules im Haus zu haben. Und weil ich mal erwähnt habe, dass ich tempeh mag, gab es das en Masse.

Zusammen wurde gegessen, genascht und der Plan fur den nächsten Tag gemacht. Natürlich auch Fotos gemacht. Und dann kurz nach zehn ging es Richtung Bett. Das Haus war übrigens ein richtig feines. Hier scheinen die Leute motivierter zu sein als auf Sumba beim Hausbau.

Der nächste Tag und der Wecker um 1:00 ist eine andere Geschichte....

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