Dienstag, 5. Juli 2016

Magelang ... 2 h später

Unsere Prozentzahl ist drastisch gestiegen. Wenn man davon ausgeht, dass die Sitzanzahl gleich geblieben ist, können wir jetzt von einer 75% Besetzung reden.
Nun gut....
Erste Geschichte
Jl Malioboro oder endlich wieder Radln
Frisch und munter sind Anna und ich nach 8 Stunden Zugfahrt in Yogyakarta/ Yogya/ Jogja/ Djogja angekommen und zahlen begeistert die Bules.
Bule!
Oha schau mal dort... da ist ein ganzer Schwarm!
Und da kommen schon zwei junge Männer auf den Platz, die so aussehen als ob sie Fratres sein könnten und zu lächeln anfingen als sie uns sahen.
Frater Linus und Frater Rizal waren so nett uns abzuholen und schon sind wir in einem Taxi und plaudern angeregt daruber, wo es in den nächsten Tagen überall hingehen sollen.
Es geht also zum Wisma Sang Penebus, dem Haus wo all die werdenden Fraters von den Redemptoristen wohnen während des Studiums. Sagenumwobener Ort und dann kommen wir schon an.
Es ist richtig groß und am Anfang war ich richtig überrascht wie viele einzelne Häuser hier verbunden sind. Aber zu klein darf es auch gar nicht sein, weil immer an die 40-50 Fratres hier studieren und wohnen.
Alle sind super lieb und stellen sich natürlich gleich vor, wo ich doch so gut mit Namen bin.
Nach einer Dusche wird weiter geplaudert und das Gelände erkundet. Es erinnert an Pada Dita, nur dass die ganzen weiten Grünflächen fehlen. Anstelle davon gibt es viele Bäume, die die Hitze ein bisschen neutralisieren.
Das allerbeste im Wisma wurde schnell entdeckt.... 50 Räder. Die meisten feine Mountainbikes und 5 onthels aus vergessenen Zeiten. Jogja war früher eine Fahrradstadt und die Fratres führen die Tradition jetzt weiter und fahren mit den Rädern zur Uni.


Mit dem netten jungen Pater wird dann gleich der Plan geschmiedet am nächsten Morgen eine Sonnenaufgangstour zu machen. Schlaf wird doch sowieso überbewertet.
Nach dem Abendessen, das wirklich wie in Pada Dita abläuft, nur das die männlichen Wesen schon etwas reifer sind geht es dann mit Frater Anton hinunter in die Stadt. Natürlich am Fahrrad.
Es geht zur viel gerühmten Jl Malioboro wo man ca alles bekommt.
Mehr als eine Stunde spazieren wir durch die Läden und an den Ständen entlang. Bewundern die bunten Stoffe, Hosen, Fächer und Taschen und machen Windowshopping. Am Ende mit Flip-Flops die zweifarbig sind, also ideal fur mich, und einer Batik Aladdin Hose reicher wollen wir den Heimweg antreten.
Diesmal wirklich treten, weil es bis hierher nur bergab ging vorher.
Und wir werden vom Regen begrüßt.... der scheint in Java ein ständiger Gast zu sein.
Na wir sind ja nicht aus Zucker, also mit Sack und Pack zurück hinauf strampeln um oben wunderschön nass anzukommen.
Die obligatorische Frage ob wir etwa im Regen unterwegs waren, lässt nicht lange auf sich warten - wir sind hier ja immer noch in Indonesien.
Nach einer Runde Billiard wo ich so richtig abgekackt habe und viel Plaudern fallen wir irgendwann tot ins Bett. 
Und Jogja gefällt mir jetzt schon.



1 Kommentar:

  1. und ja... ich war im Bus so müde, dass mir nicht aufgefallen ist, dass ich fast die gleiche Geschichte schon einmal geschrieben habe haha.

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