Freitag, 11. März 2016

Frohes Neues Jahr

1938 hat endlich begonnen.
Das Indonesien mit ein paar Inseln noch in der Vergangenheit liegt, bekommt eine ganz neue Bedeutung.

Am 9.3. war der Neujahrstag der Hinduisten. Am hari nyepi darf niemand auf die Straßen, weil am ersten Tag des neuen Jahres die Geister durch die Straßen ziehen.
Abends werden keine Lichter eingeschaltet und die ganze Insel versinkt in Dunkelheit. Klingt so magisch.... das ich wünschte ich könnte hinaus gehen und die Leere genießen.

Wir haben uns ein Zimmer mit Bad und Freiluft Küche gemietet für die Zeit und weil es alles in einer geschlossenen Anlage war, konnten wir sogar hinaus und ein bisschen am Pool *Luxus* entspannen. Gruselig war es erst als wir abends bei der Rezeption ein paar Dinge klären wollten und dann in die absolute Dunkelheit kamen.
Wenn es so dunkel ist, dass der Himmel mit Sternen hell ist.
Und für mich ist gerade ausgehen, wenn ich nichts sehen kann, verdammt schwierig.

Aber jetzt noch kurz zum 8.3. Wie auch bei uns wird der Übergang von Jahr zu Jahr ordentlich gefeiert. Die Balinesen haben dafür riesige Figuren angefertigt, mit denen dann eine Prozession durchgeführt wird die dann, zumindest in unserem Fall, am Strand endet. Dort bleiben die Figuren dann bis sie nach ein paar Tagen dann verbrannt werden.
Ich hab ein paar Bilder dazu, die Statuen reden von sich alleine genug.
Jedes Jahr werden sie wieder angefertigt und jede Figur hat eine eigene Gruppe an Tänzerinnen und Trägern.
Der Menschenauflauf ist gewaltig und die Vorbereitung auf diesen Tag ebenfalls. Die meisten Geschäfte leer gekauft (ich meine dass hari nyepi der einzige Tag im Jahr ist wo die Geschäfte alle zu haben) und ein unglaublicher Stau in der Stadt.

Und bis sechs Uhr früh müssen es alle Partytiger nachhause geschafft haben. Sonst dürfen sie im Gefängnis ausnüchtern - wo es aber immerhin Essen gibt.

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