Anna und ich waren
heute mal wieder mit den Pramuka Leuten unterwegs und es scheint, als ob ein
Ausflug mit denen zwangsläufig mega anstrengend ist.
So hat auch der
heutige Tag nicht enttäuscht.
Treffpunkt um sieben
bei der Schule und so ging es pünktlich um acht los. Mit insgesamt 24
Schulkindern, zwei Lehrern und fünf Polizisten ging es los.
Die Ausrüstung wich
doch sehr stark voneinander ab. Anna und ich in kurzen Hosen und Tshirt und
Wanderrucksack und Sport bzw Wanderschuhe. Ein paar andere hingegen in
Ballerinas, langen Jeans und die Polizisten überhaupt im Pullover. Man will ja
vermeiden, dass man braun werden könnte.
Das Gehtempo war
gleich mal... ermüdend langsam.
Deswegen bin ich
bald aus dem Gänsemarsch ausgebrochen und vor gestapft. Immer den weisen
Polizisten nach. Die dann beschlossen haben, dass wir jetzt einfach irgendwo
hinunter klettern.
So gab es einen
Wildwechsel von einer Seite einer kleinen Schlucht zur anderen. An den Wurzeln
und Baumstämmen entlang hantelnd und an Dornen vorbei ging es vorand. Den Weg
fand ich super toll, ich war überzeugt davon, dass wir den Weg verloren haben.
Hab mir gleich ein paar blutige Kratzer zu gezogen.
Aber wie es sich
herausstellt war das alles Teil des Planes, damit der Ausflug spannender wird.
Nach diesem
Abenteuer hat sich unsere Gruppe bereits in langsamere und schnellere Leute
geteilt. Und unsere Reise wurde von zusammen warten bestimmt.
Irgendwann wurden
die Abstände immer größer bis wir endlich in einen Wald kamen. Zuvor sind wir
in der Graslandschaft bei prallender Sonne unterwegs gewesen.
Im Wald war es
kühler und es ging stetig bergab. Nichtsdestotrotz war mein Gesicht schweiß
gebadet. Wir verfolgten eine Wasserleitung die uns zum Bach und der Bach
schließlich zum Wasserfall führen sollte. Hier habe ich zum Ersten mal gehört,
dass Waingapu Trinkwasser hat.
Auf einer
Campingstelle haben wir dann über eine halbe Stunde auf alle Mitglieder
gewartet. Anna und ich haben die Zeit mal wieder genutzt um uns einzucremen.
Die denken jetzt wahrscheinlich alle, das wir tussig sind. Sonnencreme ist hier
etwas eher unbekanntes.
Im darauffolgenden
letzten Abschnitt habe ich Anna verloren und überhaupt den vorderen Teil der
Gruppe. So sind wir den Fluss und im Fluss entlanggeirrt und haben immer wieder
versucht zu hören wo die anderen sind. Ich war wieder mal überzeugt davon, dass
wir am falschen Weg waren und es eigentlich einen wirklichen Weg im Wald gibt.
Nach einer schieren Unendlichkeit und auf meiner Seite schon etwas wackeligen Beinen, bin ich bei den anderen angekommen.
Nach einer schieren Unendlichkeit und auf meiner Seite schon etwas wackeligen Beinen, bin ich bei den anderen angekommen.
Und
das allerbeste daran... kaltes Wasser, wie Zuhause in einem Gebirgssee, und
endlich von dem Ganzen Schweiß befreien.
Schwimmen
in Wasser, welches ich sogar getrunken habe. Ob es eine gute Idee war wird sich
weisen. Und ein hoooooooher Wasserfall. Die Strapazen haben sich ausgezahlt und ich glaube er war sogar noch schöner einfach weil ich weiß, dass ich mich dafür angestrengt habe ihn zu sehen.
Pramuka - immer wieder gerne.
Ob ich mich morgen bewegen kann, ist eine andere Frage.
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